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Geschrieben von: Proceedings of the Royal Society B / spektrumdirekt
Donnerstag, den 14. Februar 2008 um 09:35 Uhr
Fressen Seevögel wie der südafrikanische Kaptölpel (Morus capensis) Fischabfälle, die beim Fang über Bord geworfen werden, könnte sich dies für sie als zweischneidiges Schwert herausstellen: Während nicht brütende Altvögel davon profitieren, verhungern Küken, wenn sie damit gefüttert werden müssen.
Damit widerlegen Anthony Woakes von der Universität Birmingham und seine Kollegen in Frankreich und Südafrika die bisher gängige These, dass der so genannte Beifang die Bestandszahlen bestimmter Seevögel wie Albatrosse, Sturmtaucher oder Möwen durchweg fördert und in die Höhe treibt. Schätzungen besagen, dass auf drei bis vier Tonnen Fisch, der angelandet wird, etwa eine Tonne unerwünschter Beifang wieder ins Meer gekippt wird - etwa zu kleine Jungfische, unerwünschte Arten oder Abfälle, die beim Verarbeiten der Fische anfallen. Angesichts überfischter Gewässer sollten diese Reste den Seevögeln als nahrhafter Ersatz dienen...
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