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Meereswissenschaften -
Seevögel
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Geschrieben von: Spiegel online / Aqua-Globe Magazine
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Donnerstag, den 25. Februar 2010 um 08:17 Uhr |
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Wenn Sturmtaucher auf Futtersuche gehen, lassen sie die Arbeit mallorquinische Fischer erledigen. Die Vögel sammeln den über Bord geworfenen Beifang und sparen sich die mühsame Beschaffung nahrhafter Kleinfische. Ihr Jagdverhalten richtet sich exakt nach den Einsatzzeiten der Trawler-Flotte.
Frühmorgens auf "sa Dragonera", einer kleinen Insel an der Südwestspitze Mallorcas: Die Sonne ist noch nicht aufgegangen, Dunst hängt über der felsigen Landschaft. Im fahlen Licht der Dämmerung stapft ein grauer Vogel aus einer Höhle ins Freie. Ein männlicher Balearen-Sturmtaucher beginnt seinen Tag. Das Tier schaut kurz in den Himmel, breitet die Flügel aus und hebt ab. Kurs Nordwest, dem spanischen Festland entgegen.
Er ist nicht der einzige. Täglich zieht es Tausende Seevögel von den Balearen an die Ostküste der Iberischen Halbinsel. Eines ihrer wichtigsten Ziele ist dabei die fischreiche Meeresregion um das Ebro-Delta. Während der im März beginnenden Brutsaison fliegen Balearen-Sturmtaucher (Puffinus mauretanicus) und die ebenfalls an Mallorcas Klippen nistenden Gelbschnabelsturmtaucher (Calonectris diomedea) diese Tour oft in einem Tag - morgens hin, mittags fischen und abends zurück ins heimische Nest. Echte Pendler eben, die so ihre Familie zuhause mit frischem Futter versorgen........
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Meereswissenschaften -
Seevögel
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Geschrieben von: Manfred Siedler
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Sonntag, den 06. Dezember 2009 um 08:39 Uhr |
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In die Jahre gekommene Blaufußtölpel setzen eine Saison mit Balz und Fortpflanzung aus, um die Farbkraft ihrer blauen Füße wieder zu steigern - eines wichtigen Signals sexueller Attraktivität. In der folgenden Brutperiode leuchten ihre Füße dann deutlich stärker als die der Konkurrenz, die nicht pausiert hat, beobachteten Alberto Velando von der spanischen Universidade de Vigo und seine Kollegen.
Der in der Seevogelwelt einmalige Blauton der Tölpel (Sula nebouxii) entsteht durch eine Kombination von Karotinoiden, die in speziell ausgerichteten Gewebestrukturen eingelagert werden. Diese Kollagenfasern sorgen dafür, dass sich Lichtwellen überlagern und nur der blaue Anteil reflektiert wird. Während des auszehrenden Brutgeschäfts - bei dem sich Männchen und Weibchen gemeinsam um die Küken kümmern - verblasst die Farbe durch oxidativen Stress: Die Männchen müssen die mit der Nahrung aufgenommenen.....
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Meereswissenschaften -
Seevögel
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Geschrieben von: wissenschft.de
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Freitag, den 13. Februar 2009 um 06:48 Uhr |
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Veränderte Ozeanströme machen aus Pinguinen Langstrecken-Pendler
Auf der Suche nach Nahrung schwimmen Magellan-Pinguine heute vierzig Kilometer weiter als noch vor einem Jahrzehnt. Das hat die US-Biologin Dee Boersma von der Universität von Washington in Seattle an einer Pinguinkolonie in dem Tierschutzreservat Punta Tomba in Argentinien beobachtet. Nahrungsknappheit und Umweltveränderungen verringerten die Population der Kolonie in den vergangenen 22 Jahren um 20 Prozent.
Mehr als 25 Jahre lang hatte die Forscherin die Magellan-Pinguine an der argentinischen Atlantikküste studiert. Der lange Weg, den ein Pinguin täglich auf der Suche nach Sardellen zurücklegen muss, während sein Brutpartner das Nest hütet und hungert, schmälert den Bruterfolg der Tiere. Heute zählt die Kolonie nur noch 200.000 Brutpaare. Finden die Vögel außerdem durch Überfischung der Atlantikgewässer nicht genug Futter......
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Meereswissenschaften -
Seevögel
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Geschrieben von: spektrumdirekt / Aqua-Globe Magazine
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Mittwoch, den 17. September 2008 um 09:16 Uhr |
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Das Leben in einer Kolonie bietet Vögeln viele Vorteile: Wärme, Schutz vor Feinden, mehr Auswahl bei der Partnerwahl. In Zeiten des Mangels kann sich zu große Nähe aber auch als katastrophal entpuppen - und zu mörderischem Verhalten verleiten.
Die Zeiten sind hart für die Seevögel der Nordsee: Tausende Küken von Eissturmvögeln, Dreizehenmöwen und Trottellummen verhungerten 2004 auf den schottischen Nordseeinseln der Orkneys und Shetlands. Selbst erwachsene Vögel starben entkräftet und wurden in Massen an die Küsten geschwemmt. Danach traf es Raubmöwen, Seeschwalben oder Gryllteisten von Island bis Norwegen. Und 2008 versagten die Papageitaucher am Nest - sofern sie dort überhaupt lebend ankamen: Jeweils ein Drittel weniger Tiere als üblich zählten Mike Harris vom Centre for Ecology in Edinburgh auf der Isle of May und der Vogelwart David Steel auf den Farne-Inseln.....
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Meereswissenschaften -
Seevögel
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Geschrieben von: spektrumdirekt
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Freitag, den 08. August 2008 um 08:48 Uhr |
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Leere Nester, verhungerte Erwachsene: Den Papageitauchern, Möwen oder Seeschwalben geht es dieses Jahr rund um die Nordsee vielfach schlecht - zum wiederholten Male seit Beginn der 1990er Jahre. spektrumdirekt sprach mit dem Ornithologen Euan Dunn von der britischen Royal Society for the Protection of Birds über die Ursachen.
spektrumdirekt: Mister Dunn, wie geht es den britischen Seevögeln dieses Jahr?
Euan Dunn: Vielerorts zeichnen sich - je nach Standort und Nahrungsvorlieben der Vögel - starke Ausfälle ab. Vor allem unsere wichtigsten "Seevogelstädte" auf den schottischen Orkney- und Shetland-Inseln haben miserable Brutergebnisse, was uns besorgt. Noch ist aber unser Bild unvollständig, da wir bislang nicht alle Zahlen unserer Vogelwarte aus den Brutkolonien haben. Ein totales Desaster.....
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Meereswissenschaften -
Seevögel
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Geschrieben von: pressetext
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Montag, den 25. Februar 2008 um 11:39 Uhr |
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Ein Viertel aller Seevögel wird von Ratten bedroht. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der World Conservation Union in der Wissenschaftszeitschrift Conservation Biology. Von den insgesamt 328 bekannten Seevogel-Arten sind 102 bedroht oder zumindest stark unter Druck. Ein Hauptgrund dafür sind eingeschleppte Nagetiere, die vor allem den nistenden Vögeln stark zusetzen. "Seevögel sind wichtige ökologische Akteure auf hoher See ebenso wie auf den Inseln. Allerdings sind 30 Prozent von ihnen vom Aussterben bedroht", meint Studienautor Bernie Tershy von der University of California in Santa Cruz. Die eingeschleppten Ratten sind die größte Bedrohung der Tiere. Kleinere Seevogelarten oder jene, die am Boden oder in Felsnischen brüten, sind besonders gefährdet. Das Schlimme daran ist, dass sich die Bodenbrüter und die Nager praktisch dasselbe Habitat teilen - das macht die Vögel insbesondere anfällig...
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Meereswissenschaften -
Seevögel
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Geschrieben von: Proceedings of the Royal Society B / spektrumdirekt
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Donnerstag, den 14. Februar 2008 um 09:35 Uhr |
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Fressen Seevögel wie der südafrikanische Kaptölpel (Morus capensis) Fischabfälle, die beim Fang über Bord geworfen werden, könnte sich dies für sie als zweischneidiges Schwert herausstellen: Während nicht brütende Altvögel davon profitieren, verhungern Küken, wenn sie damit gefüttert werden müssen.
Damit widerlegen Anthony Woakes von der Universität Birmingham und seine Kollegen in Frankreich und Südafrika die bisher gängige These, dass der so genannte Beifang die Bestandszahlen bestimmter Seevögel wie Albatrosse, Sturmtaucher oder Möwen durchweg fördert und in die Höhe treibt. Schätzungen besagen, dass auf drei bis vier Tonnen Fisch, der angelandet wird, etwa eine Tonne unerwünschter Beifang wieder ins Meer gekippt wird - etwa zu kleine Jungfische, unerwünschte Arten oder Abfälle, die beim Verarbeiten der Fische anfallen. Angesichts überfischter Gewässer sollten diese Reste den Seevögeln als nahrhafter Ersatz dienen...
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