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Gewässerkunde - Reptilien


Salzwasserkrokodile surfen auf Strömungen durch den Ozean E-Mail
Gewässerkunde - Reptilien
Geschrieben von: wissenschaft.de / Aqua-Globe Magazine   
Dienstag, den 08. Juni 2010 um 08:27 Uhr

Salzwasserkrokodile nutzen Meeresströmungen aus, um große Distanzen zurückzulegen. (Grafik: © 2010 Manfred Siedler – Aqua-Globe Magazine)Salzwasserkrokodile nutzen Meeresströmungen aus, um große Distanzen zurückzulegen. Das haben australische Forscher herausgefunden, indem sie die Wanderungen von 27 Krokodilen mittels Sonarsendern über einen Zeitraum von zwölf Monaten verfolgten. Die Reptilien begannen ihre Reise beim Gezeitenwechsel, wenn sie mit der Strömung schwimmen konnten und pausierten, sobald sich die Gezeiten zu ihren Ungunsten änderten. Dieses Verhalten würde auch erklären, wie sich die eigentlich schwimmfaulen Krokodile von Ostindien bis Australien ausbreiten konnten, berichten die Wissenschaftler um Hamish Campbell von der University of Queensland in Brisbane.

 Salzwasserkrokodile (Crocodylus porosus) sind nicht gerade als die besten Langstreckenschwimmer bekannt. Die bis zu sieben Meter langen Reptilien halten sich lieber in Mangrovensümpfen und Flussmündungen auf. Dennoch umfasst ihr Verbreitungsgebiet eine Fläche von zehntausend Quadratkilometern von Ostindien bis zu den Fidschi-Inseln, von Südchina bis Australien sowie im Süd-Pazifik. Doch wie konnten sich die Schwimm-Muffel über ein dermaßen großes Gebiet ausbreiten? Zwar wurden bereits viele Exemplare Hunderte von Kilometern vom Festland entfernt auf offener See gesichtet, doch gelöst wurde das Rätsel erst jetzt von Hamish Campbell und seinen Kollegen.

Die Wissenschaftler benutzten akustische Peilsender und Satellitenortungssysteme, um ein Jahr lang jede Bewegung der........

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Aligatoren Atmen wie Vögel E-Mail
Gewässerkunde - Reptilien
Geschrieben von: Colleen Farmer (University of Utah, Salt Lake City) / wissenschaft.de / Aqua-Globe Magazine   
Freitag, den 15. Januar 2010 um 09:01 Uhr
Ein Thecodontia aus der Familie der Archosaurier. Er ist der Urvater der heutigen Krokodile (Grafik: © 2010 Manfred Siedler – Aqua-Globe Magazine)

Ihr spezielles Lungensystem sicherte den Archosauriern möglicherweise das Überleben

Alligatoren verfügen über eine sehr spezielle Atmungsmethode, dank derer ihre Vorfahren, die Archosaurier, sogar ein Massensterben vor 251 Millionen Jahren überlebt haben könnten. Zu diesem Schluss sind US-Forscher gekommen als sie den Lungenapparat der Tiere genauer unter die Lupe nahmen: Im Gegensatz zu den Atemorganen von Säugetieren fließt der Atem bei Alligatoren nur in einer Richtung durch die Lungen. Dabei wird der Sauerstoff besonders effektiv aus der Luft gefiltert. Nach Ansicht der Wissenschaftler könnte das den Vorfahren der Alligatoren während der großen Aussterbewelle im Perm und Trias zum Vorteil gereicht haben, da damals der Sauerstoffgehalt der Luft drastisch absank. Die außergewöhnliche Atemtechnik war bislang nur von den Vögeln bekannt, die ebenfalls von den Archosaurieren abstammen, wie die Forscher um Colleen Farmer von der University of Utah in Salt Lake City festhalten.

Bei der Atmung von Säugetieren wird die Luft in die Lunge gesogen, gelangt in die Bronchien und von da in die Lungenbläschen, wo der Sauerstoff in das Blut übergeht. Beim Ausatmen nimmt die nun sauerstoffarme Luft.....

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Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 27. Januar 2010 um 08:06 Uhr
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Alligatorweibchen - eigentlich treu E-Mail
Gewässerkunde - Reptilien
Geschrieben von: Stacey Lance und Tracey Tuberville (Universität von Georgia in Drawer) / wissenschaft.de / Aqua-Globe Magazine   
Freitag, den 09. Oktober 2009 um 07:07 Uhr

In gewissem Sinne sind Alligatoreweibchen treu – zumindest teilweise: Sie paaren sich zwar generell mit mehreren Männchen, aber offenbar suchen sie immer wieder dieselben Partner auf, wenn die Paarungszeit näher rückt (Grafik: © 2009 Manfred Siedler – Aqua-Globe-Project)Alligatoreweibchen sind treu – zumindest teilweise: Sie paaren sich zwar generell mit mehreren Männchen, aber offenbar suchen sie immer wieder dieselben Partner auf, wenn die Paarungszeit näher rückt. Das haben amerikanische Wissenschaftler herausgefunden, während sie 10 Jahre lang den Alligator mississippiensis im Süden der USA beobachteten und genetische Proben von über 1.800 Alligatorjungen sammelten. Dabei zeigte sich: Die Weibchen sind offenbar treu, nehmen es mit der Monogamie aber auch nicht allzu genau, denn die meisten Gelege hatten mehrere Väter. Zumindest einige davon blieben aber über Jahre dieselben. Das erinnert an das Paarungsverhalten von Vögeln und könnte Auskunft über dasjenige der Dinosaurier geben.

Krokodilweibchen sind bekannt dafür, ihre Jungen im Maul herumzutragen, sie zu füttern und vor Feinden zu beschützen. Als einzige Reptilien kümmern sie sich um ihre Brut. Dem Schlüpfen der Jungtiere gehen genau festgelegte Paarungsrituale der Eltern voraus, bei denen die Weibchen am Schluss entscheiden.....

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Wie der Schild zur Kröte kam E-Mail
Gewässerkunde - Reptilien
Geschrieben von: Spiegel online   
Freitag, den 28. November 2008 um 07:32 Uhr

Geschützter Bauch (Zeichung): Der Panzer der Art Odontochelys semitestacea war nur halb ausgebildet - der Rücken war frei (Grafik: © Marlene Donnelly; Bildquelle: Spiegel online)Die Entstehung des Schildkrötenpanzers scheint geklärt: Ein in China gefundenes, 220 Millionen Jahre altes Fossil deutet darauf hin, dass die Schildkröten zunächst die Meere bevölkerten und dabei einen Bauchpanzer ausbildeten.

In China haben Forscher die bislang ältesten Schildkröten-Fossilien der Welt ausgegraben. Die rund 220 Millionen Jahre alten Exemplare dreier Ur-Schildkröten geben Wissenschaftlern neue Hinweise darauf, wie sich der einzigartige Panzer der Reptilien im Verlauf der Evolution entwickelt hat. Vermutlich sei er aus knöchrigen Verlängerungen und Verbreiterungen des Rückgrats und der Rippen entstanden, berichten die Forscher um Chun Li von der Chinesischen Akademie der Wissenschaften im Fachmagazin "Nature".

Zur Entstehung des Schildkrötenpanzers....

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Älteste Wasserschildkröte in Schottland entdeckt E-Mail
Gewässerkunde - Reptilien
Geschrieben von: wissenschaft.de / Manfred Siedler - Aqua-Globe Magazine   
Mittwoch, den 19. November 2008 um 07:00 Uhr

Lederschildkröte in der TiefseeForscher haben in Schottland Fossilien einer bisher unbekannten Schildkrötenspezies gefunden. Die Abdrücke der Überreste der 164 Millionen Jahre alten Knochen des gepanzerten Tieres geben Aufschluss über die Evolution der Reptilienordnung der Schildkröten, erklären Jérémy Anquetin und sein Team vom naturgeschichtlichen Museum auf Skye, Schottland.

Die Wissenschaftler entdeckten in einem Felsblock auf der schottischen Insel Skye mehrere Fossilien längst ausgestorbener Tierarten. Neben den Artefakten von Haien und Salamandern fanden sie Bruchstücke einer bisher unbekannten Schildkrötenspezies. In monatelanger Kleinarbeit legten Spezialisten vier gut erhaltene Skelette und die Überreste von mindestens zwei weiteren Schildkröten frei. Diese Sammlung ist der bisher älteste Fund von Schildkrötenfossilien, sagen die Forscher. Das Fundstück stammt aus dem Mitteljura, jenem Kapitel der Erdgeschichte, das vor rund 161 Millionen Jahren begann und etwa 10 Millionen Jahre andauerte......

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Krüger-Nationalpark: Experten rätseln über Krokodil-Massentod E-Mail
Gewässerkunde - Reptilien
Geschrieben von: Spiegel online   
Dienstag, den 12. August 2008 um 07:31 Uhr

Ein verendetes Krokodil von ca. 5m Länge, 850 kg Gewicht und einem Alter von etwa 50 Jahren wird abtransportiert (Foto: About.com)Das mysteriöse Krokodil-Massensterben in Südafrikas berühmtem Krüger-Nationalpark droht sich auszuweiten. Bisher wurden bereits 130 Kadaver der Raubtiere entdeckt. Wissenschaftler befürchten jetzt die Ausbreitung einer Seuche unter den Panzerechsen.

Johannesburg - Im Mai hat das Krokodilsterben im Krüger-Nationalpark begonnen, und noch immer stehen die Biologen vor einem Rätsel. "Bisher wurden bereits 130 Kadaver entdeckt, und jede Woche scheinen es mehr zu werden, wenn wir über die Gegend fliegen", sagte Parksprecher Raymond Travers der Zeitung "Sunday Independent". Die Kadaver wurden in den Flüssen Olifant und Letaba entdeckt, die innerhalb des Parks am dichtesten von Nil-Krokodilen besiedelt sind.

In der vergangenen Woche haben Wissenschaftler und Veterinäre.....

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Baby-Krokodile überleben besser durch Rufe aus dem Ei E-Mail
Gewässerkunde - Reptilien
Geschrieben von: Vergne, A., Mathevon, N.- Current Biology 18 / spektrumdirekt / Aqua-Globe Magazine   
Dienstag, den 24. Juni 2008 um 07:45 Uhr

Ein junges Krokodil verlässt das Nest (Grafik: Manfred Siedler – Aqua-Globe-Project)Junge Nilkrokodile erhöhen ihre Überlebenswahrscheinlichkeit in den ersten Lebenstagen, indem sie sich bereits im Ei durch Rufe bemerkbar machen. Die kurz vor dem Schlüpfen gut hörbaren 'umph! umph!'-Schreie sollen sicherstellen, dass alle Geschwister möglichst gleichzeitig ausschlüpfen und die Mutter sie bewacht. Diese schon seit Jahren anekdotisch bekannte Vermutung haben Amelie Vergne und Nicolas Mathevon von der Université Jean Monnet in Frankreich jetzt durch das Abspielen von Tonbändern bestätigt.

Die Forscher teilten Eier, aus denen innerhalb der nächsten zehn Tage Krokodilkinder schlüpfen sollten, in drei Gruppen, von denen einer Krokodilrufe vorgespielt wurden.....

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Fossil eines Meereskrokodils entdeckt E-Mail
Gewässerkunde - Reptilien
Geschrieben von: Proceedings of the Royal Society B / spektrumdirekt   
Montag, den 31. März 2008 um 08:49 Uhr

Das Fossil des 62 Millionen Jahre alten Guarinisuchus munizi in Rio de Janeiro (Foto: dpa)In Brasilien haben Wissenschaftler die versteinerten Überreste einer bislang unbekannten Krokodilart entdeckt, die vor 62 Millionen Jahren im Meer gelebt hat.

Die Wissenschaftler um José Antonio Barbosa von der Bundesuniversität von Pernambuco in Recife tauften das prähistorische Tier Guarinisuchus munizi. Das drei Meter lange Skelett war bereits vor knapp sechs Jahren durch Zufall in der Region Mina Poty im nordöstlichen Bundesstaat Pernambuco in einem Steinbruch gefunden worden.

Die entdeckte Krokodilart gehört zur Familie der Dyrosauridae und ist als "Krieger der Meere" bekannt, weil sie das Aussterben der Dinosaurier vor etwa 65 Millionen Jahre am Ende der Kreidezeit überlebt hat, betonen die Wissenschaftler....

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Alligatoren manövrieren im Wasser durch Verlagerung der Lunge E-Mail
Gewässerkunde - Reptilien
Geschrieben von: Journal of Experimental Biology 211: 7 (2008), / spektrumdirekt   
Montag, den 17. März 2008 um 08:50 Uhr

Alligatoren verschieben mit Hilfe von Muskeln ihre Lunge, um im Wasser zu manövrieren: Wollen sie abtauchen, schieben sie diese Richtung Schwanz, wollen sie auftauchen, drücken sie die Lunge Richtung Kopf. Wenn sie eine Seitwärtsrolle planen, schieben sie ihre Lunge zu einer Seite. (Foto: Hannah Chirillo)Alligatoren verlagern mit Hilfe mehrerer Muskelpartien ihre Lunge, um im Wasser auf- und abzutauchen. Auch Seitwärtsrollen gelingen ihnen durch diesen Trick beinahe geräuschlos. Dies ergab eine Studie der Biologen Colleen Farmer und Todd Uriona von der University of Utah.

Wenn die Reptilien tauchen wollen, drücken sie die Lunge Richtung Schwanz, wenn sie auftauchen, Richtung Kopf. Wollen sie eine Seitwärtsrolle machen, verlagern sie das Organ zur Seite. Je nach ihrer Position wirkt die gasgefüllte Lunge dann wie ein Auftriebskörper, der die gewünschte Bewegung erleichtert.

Entdeckt wurden die ungewöhnlichen Fertigkeiten....

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Krokodilstränen gibt es wirklich E-Mail
Gewässerkunde - Reptilien
Geschrieben von: Stern online   
Freitag, den 05. Oktober 2007 um 13:00 Uhr

KrokodilkopfAn den sprichwörtlichen Krokodilstränen ist was dran. Amerikanische Wissenschaftler haben herausgefunden, dass die Reptilien beim fressen weinen müssen, allerdings nicht aus Mitgefühl für ihre Opfer.

Krokodile weinen laut einer Untersuchung amerikanischer Forscher beim Verzehren ihrer Opfer tatsächlich - womit eine Jahrhunderte alte Redensart untermauert wäre, wonach das Vergießen von Krokodilstränen so viel bedeutet wie Trauer oder Betroffenheit zu heucheln. Bei der Untersuchung zeigte sich, dass die Reptilien beim Fressen nicht nur feuchte Augen bekommen, sondern dass es aus den Tränendrüsen mitunter sogar regelrecht sprudelt. ...

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