Lebensmittel "Fisch & Meeresfrüchte"


Abgefischt, aufgetischt und vernichtet E-Mail
Fischerei, Fisch und Küche - Lebensmittel Fisch
Geschrieben von: Manfred Siedler - Aqua-Globe Magazine   
Freitag, den 23. Juni 2006 um 02:00 Uhr
Millionen Tonnen von Fischen und Meerestieren werden jedes Jahr als unerwünschter Beifang wieder tot oder sterbend ins Meer zurückgeworfen. Ein sinnloses TötenJedes Jahr werden 84,5 Millionen Tonnen Fisch und Meeresprodukte weltweit verspeist. Dies hat dazu geführt, dass die Vorkommen von Fischarten, die bei den "Gourmets" dieser Welt besonders beliebt sind, wie z. B. Tunfisch, Kabeljau, Seelachs, Schwertfisch und Speerfisch, sowie auch Haie - von denen nur die Flossen viel Geld einbringen - im vergangenen Jahrhundert weltweit um 90% zurückgegangen sind.
Aber nicht nur diese beliebten Speisefischarten werden durch den menschlichen Raubbau am Meer an den Rand ihrer Existenz getrieben, sondern auch Gattungen, die aus „Küchen-Sicht“ völlig uninteressant sind..... 

 

 

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Quecksilber und PCB´s auf dem Teller E-Mail
Fischerei, Fisch und Küche - Lebensmittel Fisch
Geschrieben von: OceanCare / ProWildlife / Aqua-Globe Magazine   
Dienstag, den 26. Januar 2010 um 07:54 Uhr
Im Fleisch von Walen, Delfinen und Haien lauert der Tod in form von Qucksilber, PCB und vielen anderen Umweltgiften. Die Konzentrationen können bis zum 5.000-fachen der zulässigen Grenzwerte betragen (Grafik: © 2010 Manfred Siedler – Aqua-Globe Magazine)

Vom 25. bis 29. Januar beraten Experten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Welternährungsorganisation (FAO) über die Giftstoffbelastung von Fischprodukten - und auf Anregung von OceanCare und Pro Wildlife auch erstmals von Delphin- und Walfleisch.

Die beiden Organisationen hatten im vergangenen Jahr den gemeinsamen Bericht "Toxic Menu" (englisch) veröffentlicht, in dem sie die teils enormen Konzentrationen von Quecksilber, polychlorierten Biphenylen (PCBs) und anderen Giftstoffen in Delphinen und Walen aufzeigen. "Vor allem Konsumenten in Japan und Grönland setzen sich erheblichen Gesundheitsrisiken aus, wenn sie Delphin- und Walfleisch verzehren", sagt Dr. Sandra Altherr von der Münchner Artenschutzorganisation Pro Wildlife. Sie fordert ein Ende der Jagd auf Meeressäuger.
 
Vom 25. bis 29. Januar 2010 findet in Genf eine Expertenanhörung zu Risiken des Fischverzehrs statt. OceanCare und Pro Wildlife haben umfassende Studien zu den enormen Giftstoffkonzentrationen in Fleisch von Meeressäugern eingereicht, WHO und FAO nahmen daraufhin das Thema auf ihre Agenda........

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Greenpeace prüft Fischangebot von Supermärkten E-Mail
Fischerei, Fisch und Küche - Lebensmittel Fisch
Geschrieben von: Greenpeace / Aqua-Globe Magazine   
Mittwoch, den 02. Dezember 2009 um 07:38 Uhr

Die ersten fünf Supermarktketten reagieren endlich auf die Bedrohung von Fischarten und Fischbeständen und bieten Aal, Rotbarsch, Scholle, Blauflossen-Thunfisch und Heilbutt nicht mehr an (Foto: © 2009 M. Siedler – Aqua-Globe Magazine)Supermärkte und Discounter reagieren auf die Bedrohung der Fischbestände und die Kritik an ihrem Fischangebot. Das ist das Ergebnis des dritten Supermarkt-Rankings Fisch, in dem Greenpeace den Fortschritt der Handelsketten bewertet. Zehn der elf geprüften Unternehmen haben mittlerweile Richtlinien für ihren Fischeinkauf festgelegt. Mit diesen bewerten sie, welche Fischprodukte umweltfreundlich sind und angeboten oder ausgelistet werden. Erste Maßnahmen werden bereits umgesetzt: Aal, Rotbarsch, Scholle, Blauflossen-Thunfisch oder Heilbutt bieten jeweils fünf Supermärkte nicht länger an.

Kaufland und Norma führen den Unternehmensvergleich wie in den vergangenen Jahren an, gefolgt von Lidl, Aldi Süd und REWE. Deutliche Verbesserungen im Vergleich zu 2008 hat Greenpeace bei .....

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Hai Noon: Die Meeresräuber sterben aus E-Mail
Fischerei, Fisch und Küche - Lebensmittel Fisch
Geschrieben von: Pro Wildlife / Aqua-Globe Magazine   
Montag, den 02. November 2009 um 11:26 Uhr

Im Netz verendeter Hai (Fotoquelle: fotolia)Gleich für acht Haiarten werden aktuell beim Washingtoner Artenschutzübereinkommen (WA) weltweite Handelsbeschränkungen beantragt. Damit ist diese Tiergruppe Spitzenreiter bei den Schutzanträgen – und wird auf der Artenschutzkonferenz im März 2010 für hitzige Diskussionen sorgen. „Niemals zuvor gab es so viele Anträge, Haie schützen zu lassen“, berichtet Dr. Sandra Altherr von Pro Wildlife. „Doch es wird schwer werden. Fischereinationen wie Japan oder China formieren derzeit ihren Widerstand.“ 550 Haiarten gibt es, mehr als ein Drittel von ihnen ist auf der Roten Liste bedrohter Arten aufgeführt. Am Dienstag, dem 3. November, macht das ZDF mit einer Dokumentation von Hannes Jaenicke darauf aufmerksam, wie das Geschäft mit den begehrten Flossen die Tiere an den Rand der Ausrottung bringt.

Endstation Suppentopf und Fischtheke
Mindestens 100 Millionen Haie werden jedes Jahr gefischt. Sie enden in Netzen, als Beifang an den Langleinen der Thunfischerei oder an der Rute von Trophäenanglern. Zum Verhängnis wird den Meeresräubern die Nachfrage an europäischen Fischtheken – und dass die Flossen vieler Haiarten in Südostasien als Delikatesse gelten: „Für Haiflossensuppe werden Millionen Haien jährlich bei lebendigem Leib die Flossen abgetrennt, der Körper wird ins Meer zurück geworfen. Dieses rücksichtslose Plündern......

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"Kartoffeln bei die Fische": Erste Forschungsprojekte beginnen in der Aquakulturanlage in Büsum E-Mail
Fischerei, Fisch und Küche - Lebensmittel Fisch
Geschrieben von: Innovationsstiftung Schleswig Holstein   
Freitag, den 28. August 2009 um 07:34 Uhr

Bei der feierlichen Eröffnung der GMA-Forschungsanlage in Büsum am 3.6.09 wurde von Landes- und Bundesprominenz symbolisch der erste Fisch ins Becken gesetzt, v.l.n.r.: Ministerpräsident Peter Harry Carstensen, Prof. Dr. Carsten Schulz, Prof. Dr. Hans-Jürgen Block, Dr. Christel Happach-Kasan. (Foto: Innovationsstiftung Schleswig-Holstein)Obwohl die Ozeane überfischt sind, steigt der weltweite Fischkonsum. Fast jeder zweite Speisefisch stammt heute bereits aus industriellen Fischfarmen. Forelle, Wolfsbarsch und andere Fleisch fressende Fischarten werden dort mit Fischmehl gefüttert - einer immer knapper und damit teurer werdenden Ressource. Doch die Zukunft der Fischernährung könnte an Land liegen: Forscher der Uni Kiel untersuchen, inwieweit die Fische Proteine aus anderen Quellen vertragen - zum Beispiel aus Kartoffeln.

Es ist alles gut vorbereitet: Säuberlich beschriftet stehen die Eimer mit unterschiedlichem Futtermix im Kühlraum, in den Besatzbecken sprudelt bereits das Wasser. Wenn in diesen Tagen 560 Regenbogenforellen in Büsum eintreffen, beginnt in der gerade feierlich eingeweihten Forschungsanlage der Gesellschaft für Marine Aquakultur (GMA) die wissenschaftliche Arbeit. Gerade einmal 15 Gramm Körpergewicht bringen die Jungfische auf die Waage. Wie sie sich in den kommenden rund drei Monaten entwickeln werden, das herauszufinden ist Teil eines neuen Forschungsprojektes der Uni Kiel.......

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Aquakultur: Entlastung der Meere, aber Belastung der Umwelt? E-Mail
Fischerei, Fisch und Küche - Lebensmittel Fisch
Geschrieben von: DBU – Deutsche Bundesstiftung Umwelt / Aqua-Globe Magazine   
Freitag, den 21. August 2009 um 15:55 Uhr

Fische im Netz (Fotoquelle: fotolia)Lachs, Hering oder Thunfisch, gegrillt, zu Sushi verarbeitet oder als Beilage für Pizza und Salat – Meeres-Spezialitäten sind bei deutschen Verbrauchern „in“. Knapp 16 Kilogramm verzehrt der Bundesbürger laut Fisch-Informationszentrum durchschnittlich im Jahr, Tendenz steigend. Demgegenüber steht ein dramatischer Rückgang der weltweiten Fischbestände. Aquakultur – die kontrollierte Aufzucht von Fischen, Muscheln oder Krebsen – wird als Alternative zum klassischen Wildfang immer wichtiger und kann helfen, überfischte Gewässer zu entlasten. Doch mit dem Wachstum der Branche können auch neue Umweltprobleme entstehen. „Für Zuchtanlangen etwa in Südostasien werden Mangrovenwälder großflächig gerodet. Fischkot und Futterreste belasten Gewässer, Frischwasser wird in Mengen verbraucht“, erklärt Dr. Fritz Brickwedde, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). Sie will mit ihrer neuen Förderinitiative „Nachhaltige Aquakultur“ helfen, Lösungen für das Problem zu finden.

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Deutschland unterstützt Handels-Verbot für bedrohten Thunfisch E-Mail
Fischerei, Fisch und Küche - Lebensmittel Fisch
Geschrieben von: WWF / Aqua-Globe Magazine   
Freitag, den 24. Juli 2009 um 07:56 Uhr

Grafik: © 2009 Manfred Siedler – Aqua-Globe-ProjectDie Umweltschutzorganisation WWF begrüßt die Entscheidung Deutschlands, den Antrag auf einem Schutz des Blauflossenthunfischs durch das Washingtoner Artenschutzübereinkommen CITES zu unterstützen. "Es wäre angesichts des extrem kritischen Zustandes des Bestandes verantwortungslos, den Antrag Monacos nicht zu unterstützen", sagt Heike Vesper, Fischerei-Expertin des WWF. Seit vielen Jahren bemüht sich der WWF intensiv um den Schutz des Mittelmeertunfisches.  

"Nur durch ein konsequentes Handelsverbot kann der Wiederaufbau des stark dezimierten Mittelmeer-Bestandes sichergestellt werden", sagt Heike Vesper. "Wir erwarten von der Europäischen Gemeinschaft, dass sie in dieser Frage mit einer Stimme spricht." Deutschland zeige mit seiner Unterstützung, dass es die Förderung einer nachhaltigen Fischerei ernst nehme. Der Antrag zum Schutz des Blauflossenthunfischs durch das Fürstentum Monaco wird am 17. Oktober erwartet.  

Der WWF hatte in der Vergangenheit wiederholt......

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Roter Thun: Frankreich handelt, wo bleibt Deutschland? E-Mail
Fischerei, Fisch und Küche - Lebensmittel Fisch
Geschrieben von: Greenpeace /   
Mittwoch, den 22. Juli 2009 um 07:41 Uhr

Thunfische sind wie Rennwagen. Die unermüdlichen Jäger sind nicht nur schnittig gebaut und sehr schnell, sie haben auch einen enormen Energieverbrauch. Der in den tropischen Ozeanen heimische Blauflossenthun hat einen dreimal höheren Sauerstoffverbrauch als andere Fische ähnlicher Größe. Aufgrund ihres hohen Sauerstoff- und Energiebedarfs vergleichen wir die Art gerne mit den V8-Rennwagen der Fischwelt. Ihre hochgezüchtete Maschine erlaubt fantastische Leistungen, benötigt dafür aber auch sehr viel Treibstoff (Sauerstoff und Nahrung) und ist kostspielig in der Unterhaltung.....es wird höchste Zeit, diese hochentwickelte Fischart unter wirksamen Schutz zu stellen.(Grafik: © 2009 Manfred Siedler – Aqua-Globe-Project)Überraschung: Der französische Staatspräsident Nikolas Sarkozy hat sich am 16.07.2009 für ein internationales Handelsverbot von Rotem Thunfisch ausgesprochen. Und das obwohl das Land die größte offzielle Fangflotte unterhält. Jetzt kommt es darauf an, dass weitere Nationen nachziehen. Der Bestand des Roten Thun steht kurz vor dem Kollaps. Wenn nicht gehandelt wird, ist es im Jahr 2012 soweit.

Um eine solche Katastrophe zu verhindern, müsste vom Washingtoner Artenschutzabkommen CITES (Convention on International Trade of Endangered Species of wild fauna and flora) ein Handelsverbot beschlossen werden. Die Zeit drängt. Innerhalb der letzten fünf Jahre hat sich die Situation des Roten Thuns (Thunnus thynnus) dramatisch verschärft. Zur Rettung der Art muss beim nächsten Treffen der CITES im März 2010 ein Handelsverbot beschlossen werden. Das heißt, dass die entsprechenden Anträge bis Oktober dieses Jahres beim CITES-Sekretariat vorliegen müssen.

Dafür müsste auch die deutsche Politik handeln. Vor Frankreich hatten sich bisher......

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Erderwärmung lässt Fische in Europa schrumpfen E-Mail
Fischerei, Fisch und Küche - Lebensmittel Fisch
Geschrieben von: Spiegel online / Aqua-Globe Magazine   
Dienstag, den 21. Juli 2009 um 08:59 Uhr
Makrelen, Heringe und alle anderen Fische werden immer kleiner (Grafik: © 2004 Manfred Siedler – Aqua-Globe-Project)Der Klimawandel lässt Fische, Plankton und Bakterien schrumpfen, glauben Forscher. Sie haben Bestände in europäischen Salz- und Süßgewässern analysiert und sind sich sicher: Die geringere Körpergröße ist ein Resultat steigender Temperaturen. Die Folgen treffen auch den Menschen.

Europas Fische werden immer kleiner, einzelne Arten hätten in den vergangenen Jahrzehnten die Hälfte ihres Körpergewichtes verloren, berichten Martin Daufresne vom französischen Institut für Agrar- und Umweltwissenschaften in Lyon und Ulrich Sommer vom Leibniz-Institut für Meereswissenschaften in Kiel im Fachblatt "Proceedings of the National Academy of Sciences".

Zugleich seien die Fischbestände in Nord- und Ostsee sowie in Flüssen in Europa um durchschnittlich 60 Prozent zurückgegangen. Die Forscher glauben aber, dass Überfischung allein das Phänomen nicht erklären kann: "Wir beobachten ein allgemeines Schrumpfen aller Organismen" sagt Studienautor Martin Daufresne - und zwar in allen möglichen Lebensräumen.......

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