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Lebensmittel "Fisch & Meeresfrüchte"


Abgefischt, aufgetischt und vernichtet E-Mail
Fischerei, Fisch und Küche - Lebensmittel Fisch
Geschrieben von: Manfred Siedler - Aqua-Globe Magazine   
Freitag, den 23. Juni 2006 um 02:00 Uhr
Millionen Tonnen von Fischen und Meerestieren werden jedes Jahr als unerwünschter Beifang wieder tot oder sterbend ins Meer zurückgeworfen. Ein sinnloses TötenJedes Jahr werden 84,5 Millionen Tonnen Fisch und Meeresprodukte weltweit verspeist. Dies hat dazu geführt, dass die Vorkommen von Fischarten, die bei den "Gourmets" dieser Welt besonders beliebt sind, wie z. B. Tunfisch, Kabeljau, Seelachs, Schwertfisch und Speerfisch, sowie auch Haie - von denen nur die Flossen viel Geld einbringen - im vergangenen Jahrhundert weltweit um 90% zurückgegangen sind.
Aber nicht nur diese beliebten Speisefischarten werden durch den menschlichen Raubbau am Meer an den Rand ihrer Existenz getrieben, sondern auch Gattungen, die aus „Küchen-Sicht“ völlig uninteressant sind..... 

 

 

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Ministerin soll Aliens stoppen E-Mail
Fischerei, Fisch und Küche - Lebensmittel Fisch
Geschrieben von: WWF / Aqua-Globe Magazine   
Donnerstag, den 02. September 2010 um 06:13 Uhr

Pazifische Felsenauster (Crassostrea gigas) (Foto: Manfred Siedler - Aqua-Globe Magazine)

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Anlässlich der heutigen Eröffnung der Miesmuschelsaison durch die schleswig-holsteinische Umweltministerin Juliane Rumpf fordern Schutzstation Wattenmeer und WWF ein sofortiges Ende der Importe gebietsfremder Miesmuscheln in das Wattenmeer. Seit Jahren importieren Fischer tausende von Tonnen an sogenannten Saatmuscheln (junge Miesmuscheln) aus Irland und Großbritannien. Die Muscheln werden in den Nationalpark gebracht. Nach dem Heranwachsen werden sie abgefischt und für den Verzehr verkauft. Nach Ansicht der Naturschutzorganisationen besteht die große Gefahr, dass mit den Muscheln gebietsfremde Arten in das Wattenmeer eingeschleppt werden.

Die Muschelfischerei möchte mit dem Import der aus ihrer Sicht zu geringen natürlichen Produktion an Saatmuscheln im Wattenmeer begegnen. „Eine nachhaltige Muschelfischerei muss sich besonders in einem Schutzgebiet an den natürlichen Gegebenheiten orientieren“, sagte Silvia Gaus, Naturschutzexpertin bei der Schutzstation Wattenmeer. „Wenn im Nationalpark Wattenmeer nicht genügend Saatmuscheln entstehen, muss sich die Fischerei einschränken.“

Der Import ist mit erheblichen Risiken verbunden. In Begleitung der Muscheln.........

 

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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 02. September 2010 um 06:21 Uhr
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Norwegen preist Gesundheit von Fisch an und glänzt mit einer vorbildlichen Fischerei mit wenigen Ausnahmen E-Mail
Fischerei, Fisch und Küche - Lebensmittel Fisch
Geschrieben von: pressetext.de / Aqua-Globe Magazine   
Mittwoch, den 01. September 2010 um 07:00 Uhr

Fischplatte - Meeresfrüchte haben mehr zu bieten als nur Omega-3-Fettsäuren, aber sie brauchen ein verantwortungsbewusstes Managemet (Foto: ©2006 Manfred Siedler – Aqua-Globe Magazine)

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Lebensmittel aus dem Meer sind gesunde Nahrungsmittel, preist das norwegische National Institute of Nutrition and Seafood Research (NIFES) in Bergen. Das Wissen und die Dokumentation über allfällige Schadstoffe, die in Fischen und Meeresfrüchten enthalten sind, helfen daher auch, die letzten Risiken zu beseitigen. Umweltexperten warnen indes vor dem drohenden Ausverkauf der Weltmeere, in denen Hightech-Fangflotten aus Industrienationen selbst in den entferntesten Regionen der Erde Fischschwärme ausmachen.

Da Norwegen nicht EU-Mitglied ist, hat auch die Fischereipolitik nichts mit der EU-Fischerei zu tun", erklärt Biologe Mikko Heino von der Universität Bergen. Die Bestände der wichtigen Speisefische in norwegischen Gewässern sind stabil. Dafür haben nicht zuletzt rigorose Gesetze gesorgt, die Beifang unter Strafe stellen. Damit ist eines der problematischen Kapitel der kommerziellen Fischerei.......

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Gentech-Lachs wächst doppelt schnell, aber…. E-Mail
Fischerei, Fisch und Küche - Lebensmittel Fisch
Geschrieben von: pressetex.de / Aqua-Globe Magazine   
Montag, den 23. August 2010 um 07:55 Uhr

Von Kritikern in den USA wird der Gen-Lachs schon jetzt als "Frankenfisch" bezeichnet.  (Grafik: ©2010 Manfred Siedler – Aqua-Globe Magazine)

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Mit der ständig wachsenden Weltbevölkerung wird auch der Nahrungsmitteldruck immer stärker. Besonders Fisch wird zu einem knappen Gut, da die Weltmeere längst nicht mehr jene Ausbeute ermöglichen wie noch vor Jahren. Die Lösung soll ein genetisch veränderter Atlantischer Lachs vom US-Unternehmen AquaBounty Technologies sein. Dieser erreicht nach 18 Monaten - doppelt so schnell wie ein Wildlachs - ein Gewicht von rund 3,6 Kilogramm. Sollte die „US-Food and Drug Administration“ (FDA) den Gen-Lachs zulassen, wäre es das erste kommerziell hergestellte und zugelassene gentechnisch veränderte Tier.

Ein Vorteil des Gen-Lachs ist, dass die Zucht auch in landbasierter Aquakultur möglich ist Das behaupten zumindest die Hersteller. "Unter allen Umständen muss vermieden werden, dass es zu einer Interaktion zwischen wildlebenden und Gentech-Lachsen kommt", meint Eric Hallerman, Leiter des Fisheries and Wildlife Department an der Virginia Tech University. Atlantischer Zuchtlachs wird in Aquakulturen im Meer gezogen und dabei ist leicht möglich, dass Zuchttiere in die Wildnis gelangen.

Viele unterschiedliche Statements
Die Hersteller sind der Meinung, dass es........

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Fisch im Ausverkauf E-Mail
Fischerei, Fisch und Küche - Lebensmittel Fisch
Geschrieben von: Greenpeace / Aqua-Globe Magazine   
Montag, den 23. August 2010 um 06:38 Uhr

Wir haben die Meere bereits leergefischt! Ein Umdenken im Fischkonsum ist dringend notwendig! (Foto: Aqua-Globe Magazine)

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Den ersten Schritt in Sachen Nachhaltigkeit im Fischsortiment haben deutsche Supermärkte und Discounter bereits getan. Jetzt geht es darum, die guten Vorsätze zu verwirklichen - so das Ergebnis einer aktuellen bundesweiten Recherche. Elf Unternehmen nahm Greenpeace  unter die Lupe - und entdeckte bei allen elf kritische Fischprodukte in den Regalen. Auch sind die Produkte oft noch unzureichend gekennzeichnet: die Angabe des genauen Fanggebietes oder der Fangmethode fehlt. So hat der Kunde oft nicht die Chance auf die richtige Wahl!

Seit vier Jahren prüft Greenpeace den Fischeinkauf des deutschen Lebensmittelhandels. Die Forderungen sind klar: In einer nachhaltigen Fischeinkaufspolitik sollen die Unternehmen unter anderem Grundsätze für Einkauf, Rückverfolgbarkeit und Kennzeichnung festschreiben, sowie Ziele und Zeitpläne definieren.

"Wir haben in den letzten vier Jahren ohne Zweifel viel erreicht, aber der Zustand der weltweiten Fischbestände........

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Kabeljau: vom Jäger zum Gejagten E-Mail
Fischerei, Fisch und Küche - Lebensmittel Fisch
Geschrieben von: Johann Heinrich von Thünen-Institut / Aqua-Globe Magazine   
Freitag, den 06. August 2010 um 05:04 Uhr

Der Kabeljau ist ein Raubfisch, der in kalten und kühlen Gewässern der Nordhalbkugel vorkommt und einer der beliebtesten Speisefische, was den Beständen zum Verhängnis wurde. (Grafik: © 2009 Manfred Siedler – Aqua-Globe Magazine)Der Kabeljau wird häufig als Musterbeispiel für die Übernutzung von Fischbeständen angeführt. In der Nordsee konnten in den letzten Jahren nicht einmal mehr 10 Prozent der Mengen gefangen werden, die zu Spitzenzeiten in der 1970er Jahren angelandet wurden. Kabeljaubestände in anderen Meeresgebieten sind in deutlich besserem Zustand. Welche Faktoren neben der Fischerei über das Wohl und Wehe der einzelnen Bestände entscheiden, zeigen Fischereibiologen des Johann Heinrich von Thünen-Instituts (vTI) in der aktuellen Ausgabe des Wissenschaftsmagazins ForschungsReport. Es ergeben sich faszinierende Einblicke in das Beziehungsgeflecht von Meeresökosystemen.

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Der Kabeljau ist ein Raubfisch, der in kalten und kühlen Gewässern der Nordhalbkugel vorkommt. Die Abkühlung des Nordseewassers in den frühen 60er Jahren beeinflusste die Häufigkeit und Zusammensetzung des Zooplanktons so positiv für die Plankton fressenden Kabeljaularven, dass der Bestand die eigentlich zu intensive Fischerei abpuffern konnte, denn die überdurchschnittlichen Überlebensraten der Jungfische wirkten als Ausgleich. Mit der zunehmenden Erwärmung Anfang der 80er Jahre verschlechterte sich die Nahrungssituation für die Larven des Kabeljau, was zusammen mit unvermindertem Fischereidruck schließlich zum Zusammenbruch des Bestandes führte. Neben den nach wie vor ungünstigen Umweltbedingungen für den Nachwuchs wird die ökologische Nische des Kabeljau seit Ende der 80er Jahre auch zunehmend vom Grauen Knurrhahn besetzt, einer Art, die sich zudem mit Vorliebe von Jungfischen ernährt. So fanden sich bei Magenuntersuchungen von größeren Knurrhähnen bis zu einem Drittel junge Kabeljaue in der Nahrung dieses Räubers.

Zusammen mit der Universität Hamburg arbeiten die Forscher........

 

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Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 06. August 2010 um 05:45 Uhr
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Europäer essen doppelt so viel Fisch wie sie dürften E-Mail
Fischerei, Fisch und Küche - Lebensmittel Fisch
Geschrieben von: pressetex.de / Aqua-Globe Magazine   
Montag, den 02. August 2010 um 08:09 Uhr

Die EU-Fischfangflotten fahren um die ganze Welt, um möglichst viele Fische zu fangen. Das führt zu einer ökologischen Verschuldung der EU-Bürger (Grafik: © 2010 Manfred Siedler – Aqua-Globe Magazine)Wer in der EU lebt und mehrmals wöchentlich Fisch isst, verhält sich seit dem 10. Juli nicht mehr nachhaltig. Eine Studie des New Ecomonics Foundation (NEF) mit der Umweltorganisation Pew Environment Group hat

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einen EU-Fischkalender erstellt, bei dem die Menge an Fisch, die nachhaltig gefangen oder gezüchtet werden kann, mit dem tatsächlichen Konsum gegengerechnet wird. Demnach essen die Europäer doppelt so viel Fisch wie sie eigentlich dürften.

"Unsere EU-Fischfangflotten fahren um die ganze Welt, um Fische zu fangen. Das führt zu einer ökologischen Verschuldung der EU-Bürger", meint Mike Walker, Communications Manager der Pew Environment Group. Die Umweltorganisation hat den Fischkalender sogar auf die einzelnen EU-Länder übertragen. "Österreich hat  dieses Debit bereits am 15. Januar erreicht, in Deutschland erst am 5. Mai", so der Experte. "Im Prinzip geht es darum, das EU-Fischereirecht gründlich zu reformieren und Fischerei endlich nachhaltig zu machen."

Europa nimmt anderen den Fisch weg
"Die zunehmende Abhängigkeit der EU vom Fischfang führt dazu.........

 

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Zuletzt aktualisiert am Montag, den 02. August 2010 um 08:17 Uhr
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Der Wurm im Fisch - Parasiten als Indiz für Veränderungen in der Barentssee E-Mail
Fischerei, Fisch und Küche - Lebensmittel Fisch
Geschrieben von: Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseen / Aqua-Globe Magazine   
Montag, den 26. Juli 2010 um 10:22 Uhr

Fadenwürmer im Eisfisch  (Foto: Biodiversität und Klima Forschungszentrum (BiK-F)Die Vorstellung von Würmern im Fisch dürfte bei den meisten Menschen Ekel hervorrufen. Doch durch Helminthen, so der wissenschaftliche Begriff für Würmer, zu denen auch Nematoden gehören, die als Parasiten im Meer und von Meerestieren leben, lässt sich eine Menge über den Lebensraum herausfinden. Das ist das Ziel von Prof. Dr. Sven Klimpel vom Frankfurter Biodiversität und Klima Forschungszentrum (BiK-F). Bei einer Forschungsexpedition in den Nordatlantik war sein Mitarbeiter Markus W. Busch jetzt den Auswirkungen des Klimawandels in der Barentssee auf der Spur.

Die vierwöchige, in Kooperation mit dem Bundesforschungsinstitut für Ernährung (Max Rubner-Institut (MRI)) durchgeführte Reise mit dem deutschen Fischereiforschungsschiff „Walther Herwig III“ endete am 12. Juli. Überraschend für das Forscherteam des MRI wie auch für Sven Klimpel und seinen Mitarbeiter Markus W. Busch war, dass mittlerweile auch kleinste Kabeljau-Exemplare von parasitierenden Fadenwürmern befallen sind. Vom Parasitenbefall bei Fischen schließen die Wissenschaftler auf Veränderungen im Nahrungsgefüge. Die Barentssee ist ein ca. 1,4 Millionen Quadratkilometer großes Randmeer des Arktischen Ozeans. Ausläufer des Golfstroms sorgen hier auch im Winter für große eisfreie Zonen. Wegen dieser besonderen Bedingungen..........

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Meeresfische könnten bis 2050 verschwunden sein E-Mail
Fischerei, Fisch und Küche - Lebensmittel Fisch
Geschrieben von: pressetext / Aqua-Globe Magazine   
Dienstag, den 25. Mai 2010 um 09:09 Uhr

Ohne fundamentale Neuordnung der weltweiten Fischerei droht 2050 der totale Kollaps der Meeresfischbestände. Zu diesem Schluss kommen UN-Experten. (Grafik: © 2008 Manfred Siedler – Aqua-Globe Magazine)Ohne fundamentale Neuordnung der weltweiten Fischerei droht 2050 der totale Kollaps der Meeresfischbestände. Zu diesem Schluss kommen UN-Experten. "Wenn die verschiedenen Schätzungen, die wir erhalten haben, wahr werden, sind die Meeresfische in 40 Jahren verschwunden", so Pavan Sukhdev, Direktor des UNO-Umweltprogrammes UNEP.

Ein Green Economy Report, der im Laufe des kommenden Jahres veröffentlicht werden soll, schlägt neben der Verringerung der Fangflotte auch die Einrichtung großer mariner Schutzzonen vor, die vom kommerziellen Fischfang ausgeschlossen sind. Derzeit fischen rund 35 Mio. Menschen in 20 Mio. Booten in den Weltmeeren. 170 Mio. Jobs hängen direkt und indirekt mit dem Sektor Fischerei zusammen. Finanziell abhängig davon sind rund 520 Mio. Menschen.

"Die Fischfangflotte ist um 50 bis 60 Prozent höher als sie sein soll", so Sukhdev. Nach Angaben der UNO sind 30 Prozent der Fangreviere bereits ausgefischt. Das bedeutet, dass die Fischvorkommen dort weniger als zehn Prozent des ursprünglichen Bestands ausmachen. Ein falscher Ansatz sei die immer noch existierende staatliche Förderung bzw. Unterstützung von immer größeren Fangschiffen........

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Haie am Abgrund E-Mail
Fischerei, Fisch und Küche - Lebensmittel Fisch
Geschrieben von: WWF/ Aqua-Globe Magazine   
Mittwoch, den 24. März 2010 um 07:38 Uhr

Zu den extrem gefährdeten Arten, denen die Staatengemeinschaft den Schutz verwehrt gehören unter anderem auch die Hammerhaie. (Grafik: ©2009 Manfred Siedler - Aqua-Globe Magazine)Die internationale Staatengemeinschaft verweigert Hammerhai und Weißspitzen-Hochseehai den Schutz. Auch der bedrohte Dornhai darf weiterhin gefangen werden. Dagegen wird es für die stark überfischten Bestände des Heringshais wahrscheinlich eine Verschnaufpause geben. Die Umweltschutzorganisation WWF begrüßte das Votum zugunsten dieser Haiart, die in Deutschland unter den Pseudonymen „See-Stör“ oder „Kalbsfisch“ angeboten wird. Auch die geräucherten Bauchlappen des bedrohten Dornhais werden hierzulande unter dem romantischen Namen „Schillerlocken“ verkauft.

„Wenn sich schon die internationale Staatengemeinschaft nicht zu einem konsequenten Schutz durchringen kann, dann sollten wenigstens die Verbraucher gänzlich auf Hai-Spezialitäten verzichten“, sagt Konferenzteilnehmer Volker Homes, Leiter WWF-Artenschutz. Auch wenn es heute mit der Entscheidung für den Heringshai einen Teilsieg gegeben habe, würde die Liste der Verlierer auf der UN-Artenschutzkonferenz in Doha länger und länger.   

Ein weitgehend unregulierter internationaler Handel mit erheblichen Gewinnen bedroht viele Haiarten immer stärker. „Vor allem Weißspitzen-Hochseehai und Bogenstirn-Hammerhai enden wegen ihrer sehr großen Flossen oft als Haifischflossensuppe in.......

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