Seit nun mehr 5 Jahren ist das Aqua-Globe-Project mit vielen Artikeln, Animationen, Grafiken und Videos online und mit mehr als 1.500 täglichen Besuchen für viele wasserinteressierte Menschen ähnlich wichtig geworden wie Ihre Tageszeitung.
Aber wir wollen noch mehr Menschen erreichen und die Anliegen der Gewässer und Meere noch weiter verbreiten. Deshalb haben wir nun eine 25-minütige Multimedia-Präsentation produziert, die einen Überblick über die Vielfalt der Informationen die im Aqua-Globe-Project enthalten sind, geben soll.
Ab sofort steht diese Software in unserem Download-Bereich zum Herunterladen bereit.
Es handelt sich dabei um ein selbstenpackendes Zip-Archiv, dass Sie in einem Ordner Ihrer Wahl auf Ihrer Festplatte speichern und entpacken können.
Nach dem Entpacken genügt ein Doppelklick auf die Datei „Aqua-Globe-Presentation.exe“ um die Präsentation zu starten. Eine Installation ist NICHT nötig und das Programm verschwindet vollständig, wenn Sie den Ordner löschen. Es bleiben keine Fragmente auf Ihrer Festplatte zurück.
Sie können die Präsentation gerne kopieren und an Freunde und Bekannte weiterreichen.
Geschrieben von: Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr Baden-Würtemberg / Aqua-Globe Magazine
Mittwoch, den 18. August 2010 um 06:49 Uhr
Die Landesregierung hat gestern die Novellierung der so genannten Kormoranverordnung beschlossen. Danach bleibt in Baden-Württemberg der Abschuss von Kormoranen in allen Vogel- und Naturschutzgebiete sowie Naturdenkmälern ohne vorherige behördliche Ausnahmegenehmigung verboten."Dies bedeutet, dass an rund 50 Prozent der vom Kormoran bejagbaren Fischgewässern keine Vergrämung stattfinden darf oder in Schutzgebieten eine sorgfältig ausgearbeitete Ausnahmeentscheidung zu treffen ist", so Umweltministerin Tanja Gönner. Außerhalb der Schutzgebiete und der bebauten Bereiche dürfen Kormorane dagegen künftig vom 16. August bis 15. März eines jeden Jahres auch ohne eine vorherige behördliche Genehmigung abgeschossen werden. Grund: Der Kormoranbestand hat sich seit dem Winter 2002 von 6.000 bis 7.000 Vögel auf 10.000 Exemplare im Winter 2009 und damit um etwa 50 Prozent erhöht. Im selben Zeitraum sei der der Brutbestand von 279 Paaren auf 600 Paare angewachsen. Über ein neues Monitoring solle allerdings die Entwicklung des Kormoranbestandes überwacht werden. "Wir haben damit ein Warnsystem, das anzeigt, wenn der Bestand zu stark zurückgeht und gegen gesteuert werden muss", so Gönner.
Ein einzelner Kormoran verzehre täglich 300 bis 500 Gramm Fisch. In einzelnen Gewässern könne der Fischbestand nach einem Kormoraneinflug um bis zu 90 Prozent dezimiert werden. "Das kann zum Problem für die Fischerei werden, aber auch für den Naturschutz", so Umweltministerin Gönner. Der Vogel unterscheide nämlich nicht zwischen den unterschiedlichen Fischarten. So stehen auf der Speisekarte des Raubvogels auch seltene und im Bestand gefährdete Arten wie die Äsche. Mit der Neuregelung werde es außerhalb von Schutzgebieten möglich........
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Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 18. August 2010 um 07:00 Uhr
Geschrieben von: Regenwald und Artenschutz - ARA / Aqua-Globe Magazine
Freitag, den 13. August 2010 um 06:00 Uhr
Im von den Vereinten Nationen ausgerufenen Jahr der Biodiversität, will das Projekt „Amphibienschutz am Angelgewässer“ dem rasanten Amphibiensterben entgegenwirken. Ziel dieser Initiative ist - wie der Name bereits vermuten lässt -, dass speziell Angler sich für den Schutz von Kröten, Fröschen und Molchen einsetzen – denn Unterstützung haben diese Tiere bitter nötig: Von den etwa 6600 weltweit bekannten Amphibienarten sind ein Drittel vom Aussterben bedroht, womit Amphibien zu der am stärksten gefährdeten Tierklasse zählen. Auch in Deutschland sind von den 21 hier heimischen Arten die meisten bedroht. Selbst noch nicht gefährdete Arten treten in sehr viel geringerer Bestandsdichte auf als noch vor 25 Jahren.
Die Gründe hierfür sind vielfältig: Der Lebensraumverlust ist als Hauptfaktor zu nennen. Kleingewässer, die ehemals überall zu finden waren, verschwanden durch Flurbereinigungen. Straßengräben wurden nach und nach verrohrt. Auch die Zerschneidung der Lebensräume durch Straßen bedrohen ganze Populationen. Die moderne Landwirtschaft mit ihren Gefahrstoffen wie Gülle, Mineraldünger und Bioziden gibt den Amphibienbeständen dann oft den Rest.
Es ist also höchste Zeit zu handeln!!!!
Und wer wäre als Verbündete im Amphibienschutz geeigneter als die Menschen, die einen Großteil ihrer Freizeit an Gewässern verbringen: die Angler. Die meisten Gewässer.......
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Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 13. August 2010 um 05:24 Uhr
Mancher Angler hat sie noch nie gesehen, aber es gibt sie wirklich – die Angelstreife. Ehrenamtlich unterwegs, sehen Matthias Winkler und sein Partner Thorsten Osowski vom Angelsportverband Hamburg ganz genau hin, was die Angler an ihren Haken haben.
Ob Angelschein oder Einhaltung der Mindestfangmaße: Die Zwei der Fischereiaufsicht sorgen dafür, dass an der Elbe – unter den Jägern des Wassers auch besser als Zanderkante bekannt – nur ordnungsgemäß gefischt wird.
RTL-Reporter David Peuyn hat die beiden auf ihrer Patrouille begleitet.
Fünf US-Bundesstaaten haben gegen die US-Regierung eine Klage eingebracht, um das Ausbreiten von asiatischen Karpfen in den Großen Seen zu verhindern. Wissenschaftler fürchten, dass die bis zu 45 Kilogramm schweren Fische heimische Arten wie etwa den Lachs vollkommen verdrängen könnten. Die Kläger, darunter auch die Chicagoer Wasserbehörde, fordern den Einsatz des US Army Corps of Engineers um Netzbarrieren zum Lake Michigan zu errichten.
Die großen Karpfen haben in ihrer neuen Heimat keine Fressfeinde. In der Klagsschrift, die im US Distriktgericht in Nord-Illinois eingebracht wurde, fordern die Kläger zudem eine Machbarkeitsstudie ob die Großen Seen vom Mississippi getrennt werden können. Dabei soll untersucht werden, ob man die Chicagoer Schifffahrtsschleusen so umbauen kann, dass sie für Fische eine undurchdringbare Barriere werden.
Das US-Supreme Court hat zuvor drei Klagen von Michigan, Wisconsin, Minnesota, Pennsylvania und Ohio abgewiesen. Die nun eingebrachte Klage hat einen aktuellen Grund, denn im Vormonat wurde ein neun-Kilo-Karpfen jenseits.........
Geschrieben von: Rettet den Hai e.V. / Aqua-Globe Magazine
Montag, den 05. Juli 2010 um 07:26 Uhr
Hawaii kommt auf den Hai: Als erster US-Bundesstaat verbietet das Inselparadies ab Juli 2011 den Verkauf und Besitz von Haiflossen. Darüber hinaus wird Restaurants untersagt, Haifischflossensuppe zu servieren. Bei Zuwiderhandlungen drohen Geldstrafen von bis zu 50.000 US Dollar sowie eine Gefängnisstrafe von einem Jahr.
Vorreiter Palau Hawaii folgt dem Beispiel Palaus. Als erstes Land etablierte der Südseestaat 2009 eine offizielle Schutzzone für Haie. Auf einer Fläche von rund 620.000 Quadratkilometern – dies entspricht etwa der Größe der Ukraine – dürfen keine Haie gefangen werden. Mehr als 100 Haiarten sind ganzjährig oder zeitweise in den Gewässern rund um Palau anzutreffen.
Schutzgebiete Mangelware Weitere Schutzgebiete für Haie sind jedoch die Ausnahme. Lediglich die Fidschi-Inseln sowie die Malediven haben ebenfalls eine Schutzzone für Haie eingerichtet. In der Beqa Lagune vor Fidschi herrscht ein absolutes Angelverbot und nur wenige Taucher dürfen sich.......
Geschrieben von: Christian Schwägerl – Spiegel online / Aqua-Globe Magazine
Freitag, den 02. Juli 2010 um 05:50 Uhr
Der Sushi-Boom und die US-Ölkatastrophe gefährden den Roten Thunfisch, die Art ist vom Aussterben bedroht. Nun greift die EU erstmals durch und verschärft die Fangregeln - doch retten wird das die Bestände wohl nicht.
"Sushi-lifestyle deluxe" heißt das Menü, das im trendigen Restaurant "Panasia" am Hackeschen Markt in Berlin-Mitte serviert wird. Die Zutaten haben es in sich: Neben Gartengurke, Frischkäse und Bio-Lachs gehört auch der stark gefährdete Rote Thunfisch dazu, der auf Englisch Bluefin Tuna heißt. Umweltbewusstsein? Fehlanzeige.
Manche Edel-Restaurants, etwa das "Sushinho" auf der Londoner King's Road, haben den Thunfisch inzwischen bewusst von der Speisekarte gestrichen, um nicht zum Niedergang der Art beizutragen. "Die meisten unserer Kunden haben das sehr begrüßt, aber es erstaunt mich immer wieder, wie viele Menschen sich gar keine Gedanken machen, dass sie mit ihrem Konsum die Meere gefährlich leeren", sagt Restaurantbesitzer Oliver Girardet. Besonders in Japan ist die Massennachfrage nach Rotem Thunfisch ungebrochen.
Wie groß die Gefahr für die majestätische Art ist, hat die EU-Kommission in diesen Tagen auf dramatische Weise betont. Die Bestände im Mittelmeer und im Atlantik sind derart...........
Keine Entwarnung für den Kabeljau der Nordsee. Jüngste wissenschaftliche Daten zeigen zwar eine leichte Erholung des Bestandes, dennoch empfiehlt der Internationale Rat zur Erforschung der Meere (ICES), die Fangmengen im kommenden Jahr um 20 Prozent zu verringern, um den langfristigen Wiederaufbau nicht zu gefährden. Der WWF stellt dem Management der Kabeljau-Fischerei ein schlechtes Zeugnis aus: In den vergangenen Jahren sei es nicht gelungen, die systematische Verschwendung von Kabeljau durch Fischereipraktiken wirksam einzudämmen.
Im Jahr 2009 wurden in der Nordsee fast 15.000 Tonnen Kabeljau zunächst gefangen und dann ungenutzt als Müll ins Meer zurückgeworfen. Der Grund für die Rückwürfe: Die Quoten der Fischer waren bereits ausgeschöpft oder die gefangenen Jungtiere zu klein, um sie zu vermarkten. „Diese immense Verschwendung von Fisch ist wirtschaftlicher und ökologischer Irrsinn - und er ist vermeidbar........
Die Welt unter der Wasseroberfläche ist längst nicht mehr die "Stille Welt" - wie sie in der 1956 erschienenen Film-Dokumention von Jacques Yves Cousteau und Louis Malle genannt wurde. Öl- und Gasbohranlagen, Schiffsmotoren und Sonarsysteme verschmutzen die Unterwasserwelt mit Geräuschen. Doch auch ohne menschliche Einwirkung ist die Welt unter Wasser keineswegs still, haben Forscher der niederländischen Universität Leiden entdeckt.
"Menschliche Aktivitäten machen den Fischen das Leben schwer, denn diese sind nicht - wie von manchen vermutet - gehörlos, sondern können zum Teil sogar sehr gut hören", so der Biologe Hans Slabbekoorn. "Fische besitzen Hörorgane im Inneren ihres Körpers, die ebenso wie das menschliche Ohr Haarzellen haben. Zudem ist auch das Seitenlinien-Organ ein Hörorgan", erklärt der Forscher, dessen Studie im Fachmagazin Trends in Ecology and Evolution erschienen ist.
Kommunikation unter Wasser "Der große Vorteil unter Wasser ist, dass Flüssigkeiten Schallwellen wesentlich besser leiten als Luft", erklärt der Biologe. Das lege die Vermutung nahe, dass Geräusche und Laute von Meerestieren zu verschiedenen Zwecken........