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Geschrieben von: Universität Trier / Aqua-Globe Magazine
Mittwoch, den 23. September 2009 um 08:46 Uhr
Amphibien zählen zu den am stärksten bedrohten Tieren der Erde. Nach der Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Arten der Weltnaturschutzorganisation IUCN sind zwei Drittel der rund 6500 bekannten Arten vom Aussterben bedroht. Vor allem Froschlurche, die den Großteil der Amphibien ausmachen, sind betroffen. Nebst den "klassischen" Ursachen wie Habitatverlust und Umweltverschmutzung werden im IUCN Amphibian Conservation Action Plan auch so genannte "neue" Ursachen für den dramatischen Artenrückgang verantwortlich gemacht.
Eine besondere Rolle spielen sich ausbreitende Krankheiten, wie die Chytridiomykose. Sie wird durch Batrachochytrium dendrobatidis, den Amphibien-Chytridpilz, ausgelöst. Der Ursprung dieses Erregers ist unbekannt; älteste Vorkommen sind in konservierten Krallenfröschen aus Afrika nachgewiesen worden. Ob der Pilz tatsächlich hierher kommt, ist ungewiss. Als sicher gilt jedoch......